Stell Dir vor

Stell Dir vor, Du hast morgen einen Unfall.
Einige Stunden später wachst Du im Krankenhaus auf.
Sie sagen Dir, Du wärst ab sofort behindert.
Sie sagen Dir, Du bräuchtest jetzt Hilfe.
Sie sagen Dir, dass Dein Leben, so wie Du es gekannt hast, vorbei wäre.
Sie sagen Dir, du müsstest in ein Pflegeheim, du könntest nicht mehr zu Hause bleiben.
Sie sagen Dir, Du müsstest Deinen Beruf aufgeben, dass ginge jetzt halt nicht mehr.
Sie sagen Dir, dass Du mit sehr vielen Einschränkungen rechnen musst.
Sie schauen Dich an, und haben Mitleid.
Du kommst in ein Pflegeheim,
Du bekommst Medikamente,
Du kannst ab und zu in die Stadt,
Du kannst ab und zu noch einige Deiner alten Freunde treffen,

Und dann stell Dir vor, dass Du nicht alleine wärst, dass es Menschen gibt, die genau
das schon erlebt haben, die alleine und in der Gemeinschaft, selbstbestimmt, frei und nach ihren Wünschen und Fähigkeiten leben.
Stell Dir vor, dass auch Sie Angst haben und hatten, dass auch sie sich entmündigt gefühlt haben, dass auch Sie sich wehren mussten.
Stell Dir vor, sie haben es geschafft, sie leben ihr eigenes, selbstgewähltes Leben, mit der Hilfe, die sie selbst ausgewählt haben, zu Hause, in ihrem Beruf, in der Schule oder im Studium.
Sie konnten es tun, auch weil sie nicht alleine waren, weil sie sich gegenseitig halfen, egal welche Art von Krankheit oder Einschränkung ihnen vom Arzt erklärt wurde.
BEHINDERT WERDEN – HEUTE ICH – MORGEN DU
Behinderung kann jeden treffen.
Werde Mitglied, Spende Zeit, Geld und Deine Ideen
für eine Gesellschaft für Alle

www.zsl-giessen.de

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