Ein Buch – sie alle zu brechen

Online auf Krueppelstolz.de

 

Buchprojekt

Alexander Busam, Grünberger Straße 10, 35390 Gießen

Bewegungsarbeiter, Geschäftsführer, Autor, Journalist, Aktivist der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung, Ausbilder in der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung

Initiator des 21. Deutschen Selbstbestimmt-Leben-Zentrums

36 Jahre, ledig, frei

Eine Reise ins Ich – Selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderung im 21. Jahrhundert in Deutschland – Warum vieles nicht geht und warum wir trotzdem weitermachen

(Be)Vor(wort) überhaupt was kommt, wieso dieses Buch / dieses Projekt?

Ein ganz normaler Mensch nimmt seine Rolle als Mensch mit Behinderung an, auch in der Öffentlichkeit. Er könnte dies verheimlichen, ganz normal arbeiten und Karriere machen. Viele Jahre entschied er sich, ohne öffentliches Bewusstsein zu seiner Behinderung dieses Leben zu führen. Aber dann entschied er sich ganz bewusst, seine Behinderung auch in seinen öffentlichen Rollen im öffentlichen Leben miteinzubeziehen als Teil von ihm – er entwickelte den Krüppelstolz.

Stolz sein, nicht auf seine Behinderung oder Erkrankungen, sondern darauf, dass er sich frei macht, frei fühlt, frei denkt und gegen Unfreiheit kämpft, aktiv, solidarisch, entschieden, parteiisch und immer wieder jeden Tag aufs Neue. Mittlerweile hat er „etwas“ Karriere gemacht, ist in relativ sicheren wirtschaftlichen Verhältnissen angekommen, kennt aber auch Armut und Verzweiflung, auch aufgrund von Behinderung. Er war wütend, hat geheult, hat sich aufgegeben, hat sich aufgelehnt, hat sich verbogen und dies gemerkt und hat sich wieder aufgestellt. Er kämpft seit fast 20 Jahren.

Wir, die die Chance hatten und haben, relativ sicher zu leben, wirtschaftlich abgesichert, in Lohn und Brot, innerhalb und für die Bewegung und damit für die eigenen Ideale zu leben, sollten sich selbst dafür hingeben, positiv für andere zu wirken, sich selbst zu erklären und zu erzählen, Mut zu machen, um zu kämpfen und weiter zu machen, egal wie schlimm oder schlecht es gerade für einen selbst läuft oder laufen kann. Wir sind es uns selbst schuldig.

Inhalt:

Der Autor will durch die Erzählungen aus seinem eigenen Leben in vielen verschiedenen Rollen und in verschiedenen Projekten und Organisationen unterschiedliche Prozesse und Geschichten aufzuzeigen. Diese sollen seine Rolle in den unterschiedlichen Zusammenhängen erläutern, die Grundpositionen als selbstbestimmter Mensch mit Behinderung erklären, aufzeigen, was dies an Kampf und Kraft bedeutet und Muster beschreiben, wie Diskriminierung und Ausgrenzung subjektiv funktionieren und welche subjektiven Abwehrmechanismen möglich sind, dies alles nicht als theoretisch Abhandlung sondern immer auch als lebenspraktische Begleitung.

Was wird geschehen?

Das Projekt hat kein Ende, nur einen Anfang, der jetzt beginnt. Über ein mögliches Ende sollen andere entscheiden, das werde ich nicht tun. Entwicklungen, Menschenleben, Prozesse, Revolutionen und das endlose Scheitern von Menschen haben kein Ende, sie gehen immer weiter – mit oder ohne Materie – Gott sei Dank, Mensch sei Dank! Menschsein, ohne Ende!

 

Bedeutung für mich selbst

Hat das Projekt sicherlich, und nicht zu knapp. Es ist ein Teil meiner Selbstverwirklichung, meines Egos, meiner eigenen Eitelkeiten, zur Schau Stellung, der persönlichen, entprivatisierten Freak-Show. Weil ich ein Krüppel bin, weil ich ein Mensch bin, weil ich Teil von Euch bin, weil ihr mich nicht einsperrt, wegspritzt, zuschnürt, objektiviert, psychatrisiert, entmündigt, demütigt. Nur manchmal, bis ich wieder atmen kann.

Und schöne Grüße an all diejenigen, die mir schaden wollten, die mir die Pest wünschten, die vieles verhindert haben, die nicht aufgeben wollten, wenn ich sie überwunden haben. Schöne Grüße, und geht zum Teufel!

 

10 Kapitel für die Selbstbestimmung

Mensch sein – alles andere wird unwichtig

Den Weg zum Ich – das schwierigste Experiment

Scheitern – immer wieder Scheitern

Die Gefahr der Emotion – ohne sie es aber nicht geht

Von Mensch zu Mensch – alternativlos

Institutionen, Organisationen, Gruppen und Initiativen – das Ende der Freiheit

Frei sein ohne Gleich zu sein

Klare Sprache, nicht nur einfach, sondern auch direkt

Von der Abwehr zur Überwindung

Das Ende…

 

 

 

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